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Unterwegs mit Luca

11.11.2014 11:33:00

Das langersehnte Jagdwochenende mit Freunden war wieder mal ein wunderschönes Erlebnis. Wir sind zu Stefan und Frank ins Revier gefahren und haben unser Glück auf Damwild versucht. 

Mich hatte es leider schon am Vorabend übelst erwischt und ich musste mich mit einer heftigen Erkältung rumschlagen. Die Männer fanden es nicht sooo schlimm, dass mir die Stimme fast komplett fehlte. Sie genossen die Ruhe, die sich daraus ergab.

Am Morgen der Anreise lernte ich dann auch Luca kennen, Franks Sohn. Wir beide verstanden uns auf Anhieb. Stolz zeigte Luca mir sein Quad. Naja, ich habe ja nicht viel Ahnung von solchen Kisten, aber als Luca mir dann mal zeigen wollte wie er so fährt, blieb mir der Atem weg. Nie hätte ich damit gerechnet, dass ein 9-jähriger Junge diese Maschine so beherrscht. Mit einem Affenzahn schoss er über das großzügige Gelände, zeigte gewagte Bremsmanöver und was mir letztlich das Herz zum stillstehen brachte, war das Fahren auf zwei Rädern …

Ein Teufelskerl !!! ;-)

 

Es freute ihn sichtlich, mir so einen Schrecken einjagen zu können. Sehr sehr lässig stellte er das Gefährt in die Garage zurück. Ach ja, nebenher zeigte er mir noch schnell, wie er seinen Namen auf eine Eisenplatte geschweißt hat. Ich kam aus dem Kopfschütteln nicht heraus …

Wir Erwachsenen hatten vor die Kirrungen abzugehen und zu schauen, wo Wild gezogen war, um die Jagd am Abend zu planen. Luca wollte uns zu gerne ins Revier begleiten.

 

Gemeinsam fuhren wir los. Im Revier angekommen machten wir uns zu Fuß auf den Weg - Luca an meiner Seite. Ich deutete auf einen stark befahrenen Wechsel und sprach mit einem der Männer kurz darüber. Luca blickte fragend in meine Richtung ... ,,Woran siehst du das?", wollte er wissen. Ich erzählte ihm, woran man Wechsel erkennt und was sie uns Jägern über das Wild verraten. Wir beide machten uns nun auf, weitere „Spuren“,  „Zeichen“ und „Hinterlassenschaften“ von den Tieren zu entdecken. Luca war sehr interessiert und so verbrachten wir den ganzen Vormittag im Wald. Wir schauten uns Fährten an, fanden eine Suhle, Fegespuren und vieles mehr.

 

Lieber Luca, ich danke dir für diesen tollen Vormittag. Dafür, dass du mir deine Welt gezeigt hast und dafür, dass du dich auch für meine interessiert hast. 

Niko :-*